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Zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft  

Unsere bevorzugte Wirtschaftsform ist der Kreislauf. Wir bauen das Futter für unsere Tiere selbst an, verzichten auf chemisch-synthetische Düngemittel und führen Nährstoffe in Form von Mist und Kompost wieder zurück. Mit dieser Art der Landwirtschaft sind wir nicht nur weitgehend unabhängig von begrenzt vorhandenen Rohstoffen. Wir gehen mit unseren natürlichen Ressourcen auch so verantwortungsvoll um, dass sie nachfolgenden Generationen zur Erzeugung wertvoller Lebensmittel weiterhin zur Verfügung stehen.

Bei unseren Kühen denken wir ebenfalls langfristig: Gesundheit und Wohlbefinden sind uns wichtiger, als kurzfristige Leistungsoptimierung um jeden Preis. Und was für unser Land und unsere Tiere gilt, gilt natürlich auch für alle anderen Bereiche unserer Arbeit: Wir gestalten unsere Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsprozesse so nachhaltig wie möglich – von kurzen Transportwegen über die sauberen Energieerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen bis zu unseren Mehrwegbehältern für Milch und Joghurt.

Kurze Wege

Konsequent regional  

Kurze Wege tun nicht nur der Umwelt, sondern auch unseren Produkten gut. Unsere Milch muss zum Beispiel bis zur Verarbeitung in der Meierei lediglich knapp 400 Meter zurücklegen. Damit stellen wir nicht nur die optimale Frische sicher, sondern vermeiden auch unnötige CO2-Belastungen durch lange Transportwege.  

Auch unser Käse und unser Rindfleisch sind nicht lange unterwegs. Denn bei Produktion und Verarbeitung verlassen wir uns ausschließlich auf Partner aus der näheren Umgebung. Sogar unsere Energie kommt von hier: Unser Hackschnitzelheizung betreiben wir komplett mit nachwachsenden Rohstoffen aus Schleswig-Holstein.  

Unsere Tiere sind von Mitte März bis Mitte Oktober auf der Weide und ernähren sich von frischem, schleswig-holsteinischem Gras. Unser Winterfutter bauen wir selbst an und kaufen ausschließlich nicht genverändertes Futter aus der Region zu.

Bei allem regionalen Fokus blicken wir trotzdem immer wieder über den Tellerrand hinaus. Forschungsprojekte rund um das Thema Landwirtschaft unterstützen wir regelmäßig – in erster Linie in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen aus Schleswig-Holstein.

Mehrwegbehälter

Kunststoffbehälter: das kleinste Übel 

Mangels plastikfreier Alternativen verkaufen wir unser Milch und unseren Joghurt in Mehrwegbehältern aus Kunststoff. Durch die Mehrfachnutzung vermeiden wir zwar Müll, sind mit dieser Lösung aber selbst nicht hundertprozentig zufrieden.  

Da die Verpackungsindustrie keine wirklich nachhaltige Alternative für den Bereich der Milch und Milchprodukte anbietet, verwenden sämtliche Direktvermarkter ebenfalls Kunststoffbehälter. Wir suchen aber intensiv nach einem besseren Weg, sind dazu unter anderem auf internationalen Fachmessen präsent und engagieren uns auch über unseren Berufsverband für Milchdirektvermarkter (BMV) www.milch-und-mehr.de für die Entwicklung nachhaltigerer Verpackungen.  

Oft kommt die Frage: Warum nehmt ihr nicht einfach Glas? Die Gründe dafür sind vielfältig und betreffen fast alle unsere Produktions- und Logistikprozesse. Zum Beispiel sind Glasflaschen deutlich schwerer. Deshalb könnten wir die nötigen Warenmengen nicht mehr mit Caddys, sondern nur noch mit LKWs transportieren. Wir müssten neue Fahrzeuge anschaffen und neue Mitarbeiter mit LKW-Führerschein einstellen.  

Aufgrund der Auflagen für Glasflaschen bräuchten wir auch eine neue Abfüllanlage, deren Anschaffungskosten im höheren sechsstelligen Bereich liegen. Das alles hätte zur Folge, dass wir unsere Meierei baulich erweitern und unsere Verkaufspreise und Lieferkosten deutlich erhöhen müssten, um weiterhin wirtschaftlich arbeiten zu können.

Wenn Sie Fragen zu den Kunststoffbehältern haben, können Sie hier die Dokumentationen der Hersteller nachlesen:
- Konformitätserklärung 500 ml - Becher
- Produktspezifikation 500 ml - Becher
- Konformitätserklärung 1000 ml - Flasche
- Produktspezifikation 1000 ml - Flasche

Sie haben Fragen, einen Tipp oder einen Lösungsvorschlag? Dann freuen wir uns über Ihren Anruf – täglich von 8-13 Uhr unter T. 04302-96 870.

Pfandsystem

Pfandfrei auf Vertrauensbasis 

Wir verwenden Mehrwegbehälter in Größen zu einem halben, einem und zwei Litern für unsere Milch und zu 500 Gramm für Joghurt und Molke. Unsere 125g- und 250g-Becher, in denen unter anderem unser Frischkäse erhältlich ist, sind nicht wiederverwendbar und können über die Gelbe Tonne entsorgt werden.   

Unsere Pfandpolitik ist zweigleisig: Zwar berechnen wir unseren Großabnehmern und Wiederverkäufern Pfand, nicht jedoch unseren Privatkunden. Deshalb wird in unserem Hofladen oder bei der Lieferung unserer Milch bis an die Haustür kein Pfand fällig, im Supermarkt dagegen schon.  

Damit unser pfandfreies Mehrwegsystem für Privatkunden funktioniert, sind wir darauf angewiesen, dass die leeren Behälter auch tatsächlich an uns zurückgegeben werden. Ist das nicht der Fall, bedeutet das für uns eine erhebliche finanzielle Belastung, denn unsere Mehrwegbehälter kosten in der Anschaffung zwischen 1,50 Euro (500 g) und 7 Euro (2 Liter).  

Bitte geben Sie unsere Behälter also im Sinne der Umwelt gereinigt und in einwandfreiem Zustand zurück. Die Deckel können einfach in der Gelben Tonne entsorgt werden. Die Kosten für die Neuanschaffung von Behältern, die auch nach Aufforderung nicht wieder zurückgegeben werden, müssen wir den jeweiligen Kunden leider in Rechnung stellen.  

Sie haben Fragen zum Thema Pfand? Dann freuen wir uns über Ihren Anruf – täglich von 8-13 Uhr unter T. 04302-96 870.

Saubere Energie

Nachwachsende Energie von hier 

Nicht nur bei der Verarbeitung unserer Bio-Milch ist Sauberkeit oberstes Gebot Meierei. Auch beim Thema Energie haben wir es gerne so sauber wie möglich.  

Deshalb haben wir uns weitgehend von externen Energieversorgern unabhängig gemacht und betreiben seit 2015 unsere eigene Hackschnitzel-Heizung. Die wird mit nachwachsenden Rohstoffen aus der Region betrieben und versorgt nicht nur unsere Meierei mit sauberer Energie von hier, sondern auch unseren gesamten Hof und 25 weitere Haushalte in Großbarkau.  

Ausgangsmaterial für die Hackschnitzel ist Holz, das in den Knicks unseres Hofs und im Kreis Plön geschnitten wird. Es wird in Stücke bis zu einem halben Zentimeter zerkleinert, getrocknet und in einem 40 m3 fassenden Bunker gelagert. Von dort transportiert eine Schnecke das Hackgut automatisch in unsere Kesseleinheit, die über eine Brennleistung von 250 kW verfügt.  

Mit der freigesetzten Energie wird Wasser in zwei jeweils 5.000 Liter fassenden Pufferbehältern auf bis zu 85°C aufgeheizt und über ein rund 250 Meter langes Nahwärmenetz zu den Häusern der Verbraucher transportiert. Dort wird es dann über ein intelligentes System von Wärmetauschern und Pumpen verbrauchsabhängig für Heizung oder Warmwasser zur Verfügung gestellt.