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rieckens landmilch

Bäume und Sträucher für Klima Mensch und Tier

Durch eine Profilierung der durch Pflanzen zur Photosynthese genutzten Fläche durch Bäume und Sträucher, wird auf der gleichen Fläche Agroforst bis zu 40% mehr Kohlenstoff aus der Athmosphäre in Biomasse verbaut. 

Das macht Agroforstsysteme nicht nur zur besten Maßnahme gegen die Klimakrise, es wirkt sich auch positiv auf die Produktivität jener Fläche zur  Nahrungsproduktion aus.

2020 haben wir daher mit der Umsetzung jener Landnutzungsform begonnen und insgesamt über 1400 Bäume und Sträucher gepflanzt. Ganz detaillierte Informationen über wieso, weshalb, warum gibt es im Interview mit dem Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF):
https://agroforst-info.de/im-portraet-felix-riecken/ 

Großzügige Unterstützung erhielten wir dabei von der Alfred Töpfer Stiftung F.V.S.. Neben uns fördert die Stiftung Menschen und Aktionen, die in eine für uns sehr spannende Richtung gehen. Wir freuen uns ein Teil dieser großartigen Arbeit zu sein. 

Was ist Agroforst?

Als Agroforst bezeichnet man Landnutzungssysteme, in denen auf der gleichen Fläche Bäume und landwirtschaftliche Nutzfläche kombiniert werden, sodass ökologische sowie ökonomische Vorteilswirkungen zwischen den Einzelkomponenten entstehen.

Die positiven Wirkungen von Gehölzen auf agrarisch genutzte Flächen sind vielfältig.

Mit einer Steigerung der Biodiversität wird vielen verschiedenen Arten ein Lebensraum gegeben. Durch den Eingriff in eine Vielzahl ökologischer Prozesse, unter anderem der Humusanreicherung, wird die Bodenfruchtbarkeit gefördert, was sich nicht zuletzt positiv auf den Wasserhaushalt auswirkt.

Besonders erfreulich und überzeugend sind für uns die verschiedenen Auswirkungen der Bäume auf unsere Tiere. Ihnen wird an heißen Sommertagen eine weitere Schattenquelle geboten, an windigen Tagen wird auch diese Unannehmlichkeit reduziert. Zuletzt können sich unsere Liebsten natürlich nach Belieben an der Umzäunung der Bäume schubbern und das Laub abfressen, soweit sie mit ihren Zungen dran kommen. Diese Vielfalt trägt zu einem ökologisch wertvollen Gesamtsystem bei.

Pflanzung 2020

Die Etablierung unseres ersten modernen Agroforstsystems begann 2019 während des Studiums von Hofnachfolger Felix Riecken. Geprägt durch die Dürre im Jahr 2018 ging er den Fragen einer nachhaltigen, Ressourcen regenerierenden Landnutzungsform nach. 

Die Suche und seine Lehrjahre mündeten in einen einjährigen Planungsprozess. Es sind unter anderem die Bepflanzung der Rinderweiden mit einer klassischen Streuobstwiese mit modernem Charakter, sowie den pionierhafteren Projekten "Futterlaubhecke" und "Esskastanienweiden" entstanden. 

Im Herbst 2020 war dies das erste Projekt nach seiner Rückkehr auf den Hof. 

Das will ich Unterstützen

Ein Teil der Kosten für das Agroforstsystem wurde uns durch die Alfred Töpfer Stiftung F.V.S. zur verfügung gestellt. Darüber hinaus konnten wir mit eigenen Mitteln, die uns durch das gute Wetter 2020 zur Verfügung standen, die restlichen Kosten selbst übernehmen und damit unsere Philosophie zum Ausdruck bringen. Dies können wir nicht jedes Jahr wiederholen. Damit wir das Bäume pflanzen dennoch fortführen können, wurden wir von einigen Menschen angesprochen eine Möglichkeit zu schaffen, die kommenden Pflanzungen finanziell zu unterstützen. 

Wenn auch Sie die Agroforstprojekte auf dem Eichhof unterstützen wollen, fühlen Sie sich eingeladen eine Spende zu leisten:

IBAN: DE23 4306 0967 1015 2219 01, BIC: GENODEM1GLS. 

Herzlichen Dank!

♡-LICHES DANKESCHÖN

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Menschen bedanken, die die Umsetzung des Projektes ermöglicht haben. Es kamen Alt und Jung von Nah und Fern um mit uns Bäume zu pflanzen und einen schönen Tag bei uns zu verbringen. Wir hatten inspirierende Unterhaltungen und eine Menge Spaß mit Ihnen und Euch etwas Gutes zu tun. 

DANKE