rieckens Eichhof

rieckens Eichhof

Hilfe zum Online-Shop       


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

NEWS

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

FACTS

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

 

JOBANGEBOT

Wir suchen Fahrer(innen) mit PKW-Führerschein als Minijob. Ortskenntnisse nicht erforderlich.

 

 

Unsere Behälter – warum nicht Glasflaschen? Oder Tetra-Pack? Oder ?

Der Grund, weswegen wir die Kunststoff-Behälter verwenden ist vielfältig und zurzeit alternativlos.
1.    Glasflaschen sind zu schwer. Bei einer aktuellen Fahrzeugbeladung wäre das höchstzulässige Gewicht der Ladung überschritten. Wir müssten unsere 5 VW-Caddy verkaufen und LKWs anschaffen.
2.    Wir könnten nicht in jedes Liefergebiet mit einem LKW in kurzer Zeit liefern. So würde sich die gesamte Lieferdauer deutlich verlängern.
3.    Viele unserer Milchfahrer haben hier einen Minijob. Keiner unserer 25 Mitarbeiter hat einen LKW-Führerschein, sodass wir alle Fahrer entlassen und neue Fahrer einstellen müssten, die über eine höhere Qualifikation verfügen. Viele Fahrer genießen eine jahrelange Anstellung.
4.    Die vorher genannten Punkte würden die Kosten der Lieferung so in die Höhe treiben, dass wir eine Liefergebühr von 4 Euro statt 0,50 Euro pro Lieferung berechnen müssten. Dies würde dem Preisniveau von DHL entsprechen. Zu diesem Preis möchte niemand Artikel geliefert bekommen, deren Wert niedriger wäre als die Lieferkosten. Demzufolge müssten wir einen Mindestbestellwert von mind. 30 Euro einführen. Dabei würden wir wahrscheinlich 80% unserer Kunden verlieren, sodass wir unseren Lieferdienst und die Landwirtschaft aufgeben müssten.
5.    In der Abfüllung der Milchflaschen dürfen nachweislich keine Glassplitter in die Flaschen eindringen. Diesen Nachweis können wir jedoch nicht erbringen, da wir eine Abfüllung per Hand vornehmen und über keine maschinelle Abfüllstraße verfügen. Unsere Meierei-Räume verfügen auch nicht über genügend Platz hierfür, eine Erweiterung müsste her.
6.    Eine Abfüllstraße mit Tetra-Packs kostet etwa 500.000 Euro, für uns als kleine Meierei absolut unfinanzierbar.
7.    Behälter aus Edelstahl haben dasselbe Gewicht wie die Glasflaschen und wären in der Anschaffung extrem teuer.
8.    Alle Direktanbieter unserer Branche verwenden dieselben Behälter, weil sie auch keine alternative Verpackung finden. Dies können wir Aufgrund unserer jahrelanger Erfahrung als Mitglied und im Vorstand vom Bundesverband für Milchdirektvermarkter und Vorzugsmilcherzeuger beurteilen.
Die Flaschen der Säuglingsnahrung sind übrigens aus dem gleichen Material.
Unsere 125 g und 250 g Becher, die wir für Frischkäse und Joghurt im Hofladen verwenden, sind nicht zur Wiederverwendung geeignet, da sie in unserer Flaschenwaschmaschine nicht standhalten würden und durch die Maschine fallen.
Wir sind jedoch, auch im Rahmen unseres Berufsverbandes, ständig auf der Suche nach alternativen Produktverpackungen und sind auch der Europäischen Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik in Nürnberg. Dort sind viel schlaue Köpfe, die sich hoffentlich diesem Problem annehmen, damit wir uns in Zukunft weiterentwickeln können.
Wir freuen uns über Fragen und Anregungen Ihrerseits. Sie erreichen uns telefonisch von 8 Uhr bis 13 Uhr unter 04302/96 870.